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Sunday, November 23, 2014

STAGING!

Letzte Woche hatten wir das Vergnügen mit Herrn Röthlisberger, Creative Director bei der Firma Habegger AG, dem Begriff Staging näher zu kommen. Staging bedeutet nichts anderes als Inszenierung. Man muss somit ein Erlebnis schaffen, welches sich in den Köpfen der Konsumenten einprägt. 

Doch was macht ein Erlebnis überhaupt aus? Wir sind in der Klasse auf folgende Elemente gekommen: 

- Emotionen (Glück, Wut, Angst, Freude, Erstaunen, Trauer) 
- Etwas nicht Alltägliches
- Eine positive oder negative Überraschung
- Etwas, das man mit jemandem teilen kann

Herrn Habegger hat uns dann die 5 Zutaten eines Erlebnisses anhand einer guten Eselsbrücke aufgezeigt: Jeder Finger steht für eine "Zutat". Der Daumen steht für Emotionen, der Zeigfinger steht für Spuren, der Mittelfinger für Spannung, der Ringfinger für Risiko und der kleine Finger für Mensch. Mehr zu den einzelnen Zutaten findet ihr im Blog von unseren Kollegen Denis und Remo.

Ein Erlebnis kann man inszenieren. Um ein Erlebnis inszenieren zu können, braucht es unter anderem wie bereits erwähnt Emotionen. Um diese Emotionen zu gestalten hat man folgende Kanäle: Sehen, Hören, Fühlen, Riechen und Schmecken. Die 5 Sinne also! 



Ein Beispiel, welches uns vorgeführt wurde, war ein Bild von Präsident Barack Obama. Dieses Bild haben wir dann etwas genauer analysiert und gemerkt, wieviel man beachten muss, um mit einem Bild die richtige Botschaft zu vermitteln. 


Doch was sagt uns dieses Bild alles aus: 
- Er steht nicht mit dem Rücken zur Wand (sieht aus als stehen Menschen hinter ihm)
- Leichte dunkle Umrandung um sein Bild (hat etwas Kirchliches)
- Weisse Kleidung (steht für unbefleckt, rein)
- Weiter blauer Himmel (steht für freie klare Luft, mit viel Luft nach oben für Entwicklung)
- Schatten im Gesicht (Gibt auch schlechte Zeiten, aber die werden wir gemeinsam meistern)
- Steht leicht nach vorne gebeugt (bereit um nach vorne zu gehen)


Doch was passiert, wenn man das Bild spiegelt? 
- Sieht viel ernster aus (Schatten auf der rechten Seite. Da man von rechts nach links schaut, fallen einem die Schatten sofort auf)
- Steht eher nach hinten gebeugt (nicht bereit um nach vorne zu gehen)

Es sieht also ganz so aus, als hätte man sich bei der Aufnahme ganz viele Gedanken gemacht, wie man den Präsidenten ins beste Licht rücken kann. Oder glauben sie etwa das ist alles reiner Zufall? 

Mehr zur Vorlesung von Herrn Röthlisberger findet ihr im Blog von Daniela und Damia, die erneut live aus der Vorlesung berichtet haben. 


Bis zum nächsten Mal.....

Eure Lara&Franziska